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Robert Jacobson - "Coldwater"

Debut-CDs erzählen immer eine Geschichte über die Zeit, über Entwicklung und über "den richtigen Moment". Bei manchen hört man zwar das Potential - aber oft NUR das - verweist als Rezensent höflich auf Kommendes, in der Hoffnung, die vielversprechenden Anfänge führten zu Besserem. Einige Debut-CDs kommen möglicherweise also zu früh heraus, andere zu spät, wieder andere besser gar nicht. Aber das steht auf einem anderem Blatt...

Robert Jacobson - "Coldwater"

Das Debut "Coldwater" des jungen, in LA ansässigen Gitarristen Robert Jacobson ist ein Beispiel für den "richtigen Moment". Hier gibt es kein zu früh oder zu spät. Auf dieser CD beweist er nicht nur sein Talent als zeitgenössischer Jazz und Fusion-Komponist, alle Stücke sind Eigenkompositionen, er zeigt auch viel spielerisches Können und musikalische Vielseitigkeit. Manche Stücke erinnern an den frühen Pat Metheny, wieder andere an Wes Montgomery.

Ein gut abgeschmeckter Mix aus zeitgenössischem Jazz, Fusion, ein bisschen Rock und Improvisation. Gut hörbar und für Freunde der Hammond "B3" Orgel ein absolutes Muss. Neben Jacobson ist nämlich das Spiel des Organisten Wayne Peet mehr als nur hervorzuheben. Ein wahrer Genuss, was er hier aus der Hammond herausholt.

Interessant sind auch ein paar "Nebenschauplätze", wie die Harfe bei "The Airshow" oder das Euphonium bei dem Einsteiger-Titel "Grounded". Alles in allem: eine ausgesprochen gelungene Debut-CD.

Katja Duregger

CD: Robert Jacobson - "Coldwater" (Bananabreadrecords)

Bananabreadrecords im Internet: www.bananabreadrecords.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions2002
erschienen: 17.10.2002
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