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Nanette Natal - "I Must Be Dreaming"

Es sind eindringliche Lieder mit aufrüttelnden, anklagenden oder kritisierenden Botschaften, die Nanette Natal singt. Es sind ihre eigenen Songtexte, die sie mit ihrer Band vorträgt - mit dunkler Stimme bewegt sie sich in Genres wie Jazz, Gospel und Blues.

Nanette Natal - "I Must Be Dreaming"

Natal, die 1962 als klassische Sängerin mit Helen Hayes Young People's Theater Guild ihre Karriere begann, hat ihre Position gefunden: sie versteht sich als Protestmusikerin: sozialkritisch und politisch.

Mit "I Must Be Dreaming", übrigens vielleicht nicht rein zufällig denkt man hier gleich an "I had a dream" und Martin Luther King, setzt sie Akzente, ruft ihr Publikum dazu auf, die derzeitige weltpolitische und wirtschaftliche Lage nicht gedankenlos hinzunehmen. Wie sie selbst sagt, entspringt ihre Musik einem "gebrochenen amerikanischen Herzen". Sie führt aus: "There is a time to see, to mourn, and to grieve. Then there is a time to love and act. That time is now."

Nanette Natal ist sehr, sehr überzeugt vom Gehalt und Inhalt ihrer Lieder. Dementsprechend haben ihre melancholischen, aber auch druckvollen Songs und die starke Kraft ihrer Stimme eine mitreißende Wirkung, man kann sich ihr nur schwer entziehen. Ihre Kritik des "Land of the brave and the free" verhallt nicht im Nirwana. Sie erreicht den Hörer ganz direkt und macht auch Mut.

Carina Prange

CD: Nanette Natal - "I Must Be Dreaming" (Benyomusic)

Benyomusic Records im Internet: www.benyomusic.com

Cover: n.n.

© jazzdimensions 2007
erschienen: 1.11.2007
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