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Jagun - "My Blue Hour"

Als "erstaunliches Debütalbum" wird der erste Longplayer der Berliner Sängerin Eva Jagun im Presseinfo angekündigt, was ich auch nach wiederholtem Hören von "My Blue Hour" ohne Zögern unterschreiben kann. Behutsam arbeitet Jagun hier mit klassischem Jazz, mit federleichtem Bossa Nova aber auch mit Auszügen aus melodischem Folk und akkuratem, sehr melodischem Singer/Songwriter-Anspruch.

Jagun - "My Blue Hour"

Dabei wechseln Eva Jagun und ihre musikalische Begleitung Ben Grayson (Piano), Michael Kersting (Schlagzeug) und Manuel Zacek (Bass) gekonnt zwischen englischer und spanischer Sprache, was dem warmen, herzigen Anstrich der zwölf Titel des Albums, das übrigens durchweg von Jagun selbst geschrieben wurden, auf mitunter fast magische Art und Weise schmeichelt.

Zugleich ist das Album alles andere als ein herrlich leichtes Sommeralbum voller Frische und Sonne. Vielmehr schafft es Eva Jagun, Tiefgang und Melancholie zielsicher und mit einer Art leichtem Umgang mit Pop-Attitüde zu vermischen. Eva Jaguns ruhige, besonnen eingesetzte Stimme tut ihr übriges, dem Projekt die nötige Wärme – und mitunter auch wohltuende Bettschwere – zu verleihen.

Jagun – "My Blue Hour": lange klang ein Debütalbum, ob nun Jazz, Bossa Nova, Soul, Folk, Pop oder Singer/Songwriter nicht so konsequent, ziel- und stilsicher und nicht zuletzt schlicht schön

Michael Arens

CD: Jagun - "My Blue Hour" (Galileo MC GMC043)

Jagun im Internet: www.jagun.eu

Galileo MC im Internet: www.galileo-mc.de

Cover: Uwe Hauth

© jazzdimensions 2011
erschienen: 6.11.2011
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