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Fauna Flash - "Fusion"

Drum & Bass muß nicht immer nur die einheitliche, auf die Dauer langweilende "Kopf-und-Körper-Nicker-Musik" sein - das beweisen Christian Prommer und Roland Appel mit ihrem neuesten Werk "Fusion". Denn - wie der Titel schon verdeutlicht - hier werden andere musikalische Genres und auch illustre Gaststars mit hinzugezogen, um einen speziellen, abwechselungsreicheren Fauna-Flash-Sound zu erzeugen.

Fauna Flash - "Fusion"

Gleich beim ersten Stück - "Mother Nature" - leiht Martin 'Sugar B' Foster dem Duo seine lasziv-coole Stimme. So entsteht ein warmer, mit nicht allzuviel "Firlefanz" ausgestatteter Dancerhythm. Track zwei - "Percussion" - verrät latino-afrikanische Einflüsse, läßt auf den Hörer eine heißkalte Wechseldusche herabprasseln, die mal filmusikartig ruhig, dann wieder mit starken Perkussions und Drumbeats daherkommt. Und auch jedes weitere Stück besitzt eine neue, andere Prägung. "Sunday at the Ghetto", der vorletzte Song, kommt lyrisch-rhythmisch und sphärisch daher.

Für besonderes Aufsehen sorgen die beiden Vokalistinnen: Marzenka, mit ihrer tiefen Gesangsstimme und Deidra Jones, letztere auch durch ihre selbstgeschriebenen Texte. Fauna Flash setzen einen Meilenstein, was die Ausreizung der Möglichkeiten des D'n'B betrifft - deshalb ist es aber trotzdem nicht die beste Discoscheibe des Universums ...

Carina Prange

© jazzdimensions2001
erschienen: 23.5.2001
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