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Ordalia "Ordalia"

Ordalia wollen mit ihrer Musik voll in Anspruch nehmen: mit einer Abfolge musikalischer und thematischer Wechsel innerhalb jedes Stückes manifestiert sich der anspruchsvolle Wunsch, der Hörer möge sich neuen Hörgewohnheiten öffnen. Eher ein hoher Anspruch, da sich die Musik der Platte nicht generell im Genre "Neue Musik" bewegt, wo die Herangehensweise des Publikums eine intellektuelle und zur Auseinandersetzung bereite ist.

Ordalia - "Ordalia"

Ordalia mischt Komposition mit Improvisation - stilistisch treffen Psychedelic Rock auf Jazz, Klangexperimente auf feste Strukturen, hin und wieder Fragmente aus Klassischer Musik und Volksmusik miteinbeziehend. Das ergibt eine vielfältige, interessante Musik, die sich jedoch weder einordnen lässt, noch eine solche Einordnung zulassen möchte. Neben einem festen Projektkern von Musikern will man sich anderen Künstlern und diversen Medien gegenüber öffnen.

So ist "Ordalia" eine Formation, die viel wagt - mit Gitarre, Violine, Bass, Schlagzeug und Orgel / E-Piano in Grenzbereiche vorstößt. Sehr humorig ist die Idee, die Titel für Tracks wie "Grillen Killen" in einen direkten Bezug zum Klang der Musik zu stellen. Der Gruppe mangelt es also nicht an Ideen und, oft gewollt dissonanter, Umsetzung derselben - ein wenig "hörfreundlicher" könnte sie aber noch werden.

Carina Prange

CD: Ordalia "Ordalia" (Eigenvertrieb)

Ordalia im Internet: www.ordalia.de

Kontakt: mail@ordalia.de

Coverart: Mark Matthes

© jazzdimensions2002
erschienen: 7.4.2002
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