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Pete Alderton - "Roadside Preaching"

Dreckiger, ehrlicher und erdiger als bei Pete Alderton geht Blues kaum. Der Paderborner mit britisch-amerikanischen Wurzeln ist eine feste Größe der mitteleuropäischen Blues-Szene und gibt auch auf seinem aktuellen Longplayer "Roadside Preaching" schnörkellos das zum Besten, was ihn auszeichnet: gnadenlos guten Blues.

Pete Alderton - "Roadside Preaching"

Selbst Spuren von angrenzenden Genres wie Soul oder Jazz klammert Alderton auf den elf Titeln des hervorragend abgeschmeckten Albums aus. Das klingt durchaus, dem Gusto des Blues entsprechend, auch mal nachdenklich, dunkel, gar verstörend und stets vollgepackt mit den grausamen, unbarmherzigen Wahrheiten des Lebens - so sollte es sein.

Pete Aldertons Stimme ist dabei eine weitere wichtige Säule, seinen schlammigen Blues die richtige Portion Authentizität zu geben. Nicht umsonst covert er hier neben acht eigenen Songs drei Klassiker des Genres: "Stormy Monday" von T-Bone Walker, Leonard Cohens bittersüßes "Dance Me To The End Of The World" sowie, last but not least, "Soul Of A Man" des unvergessenen Blind Willie Johnson.

"Roadside Preaching", das aktuelle Werk des bestens aufgelegten Blues-Allrounders und Geschichtenerzählers Pete Alderton zeigt der Gänsehaut ihre Grenzen auf - so ehrlich und direkt war und ist Blues selten.

Michael Arens

CD: Pete Alderton - "Roadside Preaching" (Songways/Ozella SW 514 CD)

Pete Alderton im Internet: www.pete-anthony-alderton.com

Songways im Internet: www.ozellamusic.com

Cover: Sten Mentzel

© jazzdimensions 2013
erschienen: 13.11.2013
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