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Alpha Oulare & Sugé - "Alakhawonmaly"

Wer weiß schon viel über Guinea und dessen Musiktradition? Zugegeben kann sich der Laie unter traditioneller Mandingo-, Sousou- und Griottradition meist nicht allzuviel vorstellen. Salif Keita und Ali Farka Touré aus dem "Mande Empire" sind zwar ein Begriff - aber: die guinesischen Musiker, die inzwischen in Europa leben und arbeiten, sind uns oft nicht vertraut.

Alpha Oulare & Sugé - "Alakhawonmaly"

Dies zu ändern könnte man als ein Ziel von Alpha Oulare und Sugé bezeichnen. Sie bringen uns den "Call and Response"-Gesang, das Spiel auf dem Ballafon (eine Art Xylophon), auf den Trommeln Djembe und Doundoun nahe (erstere mit der Hand, letztere mit einem Stock gespielt). Und außerdem: mit ihrer durchaus modernen Sicht der Welt verbinden sie die Tradition ihrer Eltern und Vorfahren.

"Alakhawonmaly" ist eine Platte, deren trommelnder Energie man sich schwer widersetzt, deren Musik - gewoben aus ausgeglichenen Partien, denen sich steigernde Instrumentalpassagen entspringen - uns entführt: in Richtung Guinea. Dorthin, wo wir uns nicht auskennen, aber manchmal gerade deswegen gerne sein würden. Der Sugé ist eine in Guinea beheimatete Baumsorte - bekannt als Lebensbaum - und ist gleichzeitig der Name eines alten Liedes aus diesem Land. Er wird auch hier, im kühlen Norden, durch diese Musik ein Stück lebendig.

Carina Prange

CD: Alpha Oulare & Sugé - "Alakhawonmaly" (Gamton GAM004)

Gamton im Internet: www.gamton.de

Cover: n.n.

© jazzdimensions2001
erschienen: 27.3.2001
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